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Eine gänzlich andere Art von Immobilienfonds sind die offenen Immobilienfonds. Im Gegensatz zu den geschlossenen Fonds sind diese auch für die breite Kundenmasse sehr gut geeignet und bieten zudem wesentlich mehr Schutz vor Verlusten, da die Fonds von mehreren Stellen überwacht werden und auch besonderen Richtlinie und Aufsichten unterliegen. Oftmals werden offenen Immobilienfonds sogar im Rahmen eines Fondssparplan zur privaten Altersvorsorge genutzt. Im Gegensatz zu den geschlossenen Immobilienfonds kann der Anleger jederzeit neue Anteile erwerben und seine bereits im Depot vorhandenen Anteile natürlich auch jederzeit wieder veräußern. Es gibt bei den offenen Immobilienfonds auch keine Fristen, weder für den Bezug der Anteile noch für die früheste Rückgabe. Zudem investieren die offenen Immobilienfonds in eine Reihe von aussichtsreichen Gewerbeobjekten. Selbst wenn durch unglückliche Umstände eines dieser Objekte völlig wertlos werden sollte, wirkt sich das nur in relativ geringem Maße auf den Wert des Fondsanteils aus, da die Fondsgesellschaft in relativ viele Objekte investiert. Dieses wird auch als Risikostreuung bezeichnet. Hat der Anleger im Rahmen der Anlage beim geschlossenen Immobilienfonds aus steuerlicher Sicht Einnahmen aus Vermietung und Verpachtung, so handelt es sich bei den Erträgen aus den offenen Immobilienfonds um ganz "normale" Einkünfte aus Kapitalvermögen, die aus den jeweiligen anteiligen Miet- bzw. Pachteinnahmen bestehen. Wenn man von den bisherigen Erfahrungswerten ausgeht, so kann der Anleger beim Investment in einen offenen Immobilienfonds eine durchschnittliche Jahresrendite von ca. 5-6 Prozent erzielen. Dabei sind die steuerlichen Vorteile dieser Anlageform noch nicht berücksichtigt, da ein Teil der Gewinne auch durch An- und Verkauf von Objekten erzielt wird, und die Einnahmen bzw. der Gewinn aus diesen Veräußerungsgeschäften ab einer bestimmten Zeitspanne steuerfrei ist.